Indikationen

Das Gesundheitszentrum Hannover bietet rehabilitative Maßnahmen für folgende Indikationen an:

Orthopädie

  • Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule und Gelenke
  • Bandscheibenschäden
  • entzündliche Gelenkerkrankungen (z.B. Chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew)
  • Osteoporose
  • Skoliose
  • Muskelfunktionsstörungen und chronische Schmerzsyndrome
  • Unfallfolgen und Sportverletzungen
  • Anschlußheilbehandlung (AHB) nach künstlichem Gelenkersatz, Bandscheibenoperation, Unfallverletzungen und Amputationen

Pneumologie

  • Asthma bronchiale
  • chronische Bronchitis
  • Lungenemphysem
  • nach Lungenoperation
  • nach Lungenentzündungen
  • nach Lungenembolien
  • grundsätzlich: Lungenkrankheiten mit nicht beseitigter Luftnot

Kardiologie

  • koronare Herzkrankheit mit/ohne Herzinfarkt
  • nach Herzoperation
  • nach Katheter-Intervention
  • Klappenfehler
  • Herzmuskelerkrankung
  • Herzrythmusstörung
  • Patienten mit hohem Gefäßrisiko (mit Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Übergewicht, Trainingsmangel, Zuckerkrankheit)
  • grundsätzlich: alle Formen von bereits eingetretenen oder drohenden Herzkrankheiten

Onkologie
Bösartige Erkrankungen

  • der Lunge und des Bronchialsystems
  • der Brust
  • des gesamtes Magen-Darm-Traktes

Psychosomatik

  • Pathologische Verarbeitungsmechanismen bei körperlichen Erkrankungen z.B. Störungen der Krankheitsbewältigung, seelische Beeinträchtigungen in Begleitung organischer bzw. als Folge chronisch organischer Erkrankungen, chronisches Krankheitsverhalten.
  • Funktionelle psychosomatische Symptome, z.B. Ulcus duodeni/ventriculi
  • klassische Psychosomatosen, z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Somatoforme Störungen, z.B. allgemeine Somatisierungsstörungen, autonome somatoforme Störungen wie Herzneurose und somatoforme Schmerzstörungen, insbesondere chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates.
  • Psychoreaktive Störungen, z.B. Anpassungsstörungen in psychosozialen Krisensituationen.
  • Neurotische Störungen, z.B. Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen.
  • Posttraumatische Belastungsstörungen.

Neurologie

  • nach Schlaganfall
  • nach Schädel-Hirn-Trauma
  • nach Operationen an Gehirn und Rückenmark
  • Multiple Sklerose
  • Erkrankungen der Muskulatur
  • Parkinsonsche Erkrankung und andere Bewegungsstörungen
  • Epilepsien
  • Rückenmarkserkrankungen
  • nach Erkrankungen des Gehirns und der Hirnhäute
  • Erkrankungen der peripheren Nerven

 

Da erfahrungsgemäß ein nicht unerheblicher Anteil am Rehabilitationsbedarf aufgrund der chronischen Erkrankungen durch begleitende internistische Erkrankungen (Multimorbidität) hervorgerufen wird, werden entsprechende rehabilitative Angebote für folgende Begleitindikationen bereitgehalten:

  • Metabolisches Syndrom mit Adipositas (Übergewicht), Diabetes mellitus Fettstoffwechselstörungen, Hyperurikämie (Gicht), Bluthochdruck
  • Arterielle und venöse Durchblutungsstörungen
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Psychovegetative Syndrome

 

Kontraindikationen

Folgende Patienten können im Gesundheitszentrum Hannover nicht behandelt werden:

  • Patienten mit Krankheitsbildern, bei denen Fachgebiete betroffen sind, die nicht der Ausrichtung des Gesundheitszentrums entsprechen.
  • Patienten, die einer umfassenden Betreuung bedürfen, wie sie nur in einer Rehabilitationsklinik vollstationär durchgeführt werden kann (z.B. Hilfe bei Körperpflege, Einnahme von Mahlzeiten)
  • Patienten, bei denen die Notwendigkeit zur Krankenhausbehandlung besteht.
  • Patienten, bei denen keine hinreichende Mobilität besteht und das Gesundheitszentrum nicht in zumutbarer Zeit erreichen können.
  • Patienten, bei denen die häusliche Versorgung nicht gewährleistet ist.
  • Patienten mit Störungen, die einer engmaschigen psychiatrischen Behandlung bedürfen (z.B. aktue Psychosen).
  • Patienten mit akuter Suizidalität.
  • Patienten bei denen eine manifeste Drogen- oder Alkoholabhängigkeit besteht.