|
Konzept teilstationärer Rehabilitation Das therapeutische Konzept Den geforderten ganzheitlichen Ansatz der medizinischen Rehabilitationskonzepte erfüllt ein interdiszipinäres Team rehabilitativ geschulter Therapeuten. Im Vordergrund der Behandlungsprogramme stehen aktive Therapieformen wie Krankengymnastik, Sport-, Bewegungs-, und Ergotherapie. Hinzu kommen neuropsychologische Therapien, Logopädie sowie in der Psychosomatik Einzel- und Gruppentherapien mit Psychologen, Kreativ- oder Körpertherapeuten. Begleitend kommen Schulungsprogramme die über die Erkrankungen informieren und über die Motivation der Versicherten zu einer Verhaltensänderung beitragen sollen, zur Anwendung. Außerdem besteht im Bedarfsfall eine Beratungsmöglichkeit durch Psychologen, Sozialarbeiter und insbesondere bei Fragen der beruflichen und häuslichen Wiedereingliederung auch durch die Rehabilitationsberater der Rentenversicherung und gesetzlichen Krankenversicherungen. Der betreuende Arzt erstellt in Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Team unter Berücksichtigung der vorliegenden Funktionsstörung, des persönliche Risikoprofils sowie der individuellen Belastbarkeit den speziellen Therapieplan und formuliert die Rehabilitationsziele. Beides wird mit den Rehabilitanden eingehend besprochen.
Die Patienten Die Patienten halten sich täglich unter Einbeziehung der entsprechenden Ruhe- und Essenszeiten (Mittagessen wird kostenlos verabreicht) etwa 4 bis 7 Stunden im Gesundheitszentrum auf. Insgesamt ist ein an die körperliche Leistungsfähigkeit des Patienten angepasstes aktives und passives Behandlungsprogramm einschließlich der entsprechenden Schulungs- und Beratungseinheiten vorgesehen. Der tägliche Behandlungsplan beinhaltet unter Berücksichtigung der individuellen Belastbarkeit mindestens ein bis zwei Einheiten aktiver Krankengymnastik sowie ein bis zwei Einheiten Sport- und Bewegungstherapie. Entsprechend der individuellen Problemlage orientiert sich das Gesundheitsbildungsprogramm.
Ärztliche Versorgung Um den zu erwartenden Versorgungsbedürfnissn der Rehabilitanden gerecht zu werden, stehen dem Gesundheitszentrum ein Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie, ein Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Pneumologie, zwei Fachärzte für Neurologie sowie eine Fachärztin für Psychiatrie u. Psychosomatik, Innere Medizin sowie Allgemeinmedizin vor. Durch diese Fächerkombination ist sichergestellt, daß das gesamte Spektrum an Krankheiten fach- und sachgerecht beurteilt und rehabilitiert werden kann. Weiterhin stehen mehrere Assistenzärzte zur Verfügung. Ärztliche Aufgaben sind die Eingangsuntersuchung mit Erhebung der Sozial- und Arbeitsanamnese, Durchführung noch notwendiger diagnostischer Maßnahmen sowie Koordination und insbesondere Überwachung der an den vorher festgelegten Therapiezielen orientierten Behandlungsprogramme. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der sozialmedizinischen Betreuung und anschließend auch sozialmedizinischen Begutachtung der Patienten im Rahmen der zu erstellenden Entlassungsberichte. Insbesondere bietet die ambulante/teilstationäre Behandlungsform durch ihre Wohnortnähe erweiterte Chancen, den Rehabilitationserfolg mit flankierden Angeboten zu unterstützen.
Nachsorge für Patienten Zur langfristigen Festigung und Sicherung des Behandlungserfolges werden Funktionstraining und Rehabilitationssport einschließlich medizinischer Trainingstherapie und Herzsportgruppen im Gesundheitszentrum Hannover angeboten. Für übergewichtige Patienten wurde ein komplexes Nachsorgeprogramm mit Bewegungstherapie und Gesundheitsbildung neu entwickelt.
|
||