Wege zur Rehabilitation

Allgemeine Informationen

 

Rehabilitationsleistungen müssen beantragt werden. Anträge für die Durchführung von Rehabilitationsleistungen erhalten Sie beim zuständigen Leistungsträger. Sind Sie erwerbstätig oder arbeitslos, ist in der Regel der Rentenversicherungsträger zuständig. Bei Rentnern oder Nichterwerbstätigen ist in der Regel die gesetzliche oder private Krankenversicherung zuständig.

Gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt sind die Anträge auszufüllen und beim zuständigen Leistungsträger einzureichen.

Bei einer Anschlussheilbehandlung (AHB) unterstützen Sie bei der Antragstellung der Sozialdienst im Krankenhaus sowie der behandelnde Krankenhausarzt.

Beachten Sie, dass Sie nach § 9 SGB IX ein Wunsch- und Wahlrecht, sich eine Klinik nach Ihrer Wahl auszusuchen haben, sofern diese zertifiziert ist und den Kriterien der BAR nach § 20 Abs. 2a SGB IX entspricht und keine medizinischen Gründe entgegenstehen.

Zulassungen

 

Alle Kliniken sind für die Durchführung stationärer und ambulanter Rehabilitationsleistungen seitens der gesetzlichen Krankenversicherung und Deutschen Rentenversicherung zugelassen. Es bestehen Versorgungsverträge nach § 21 SGB IX mit der Deutschen Rentenversicherung und nach § 111 SGB V mit den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenversicherung sowie Zulassungen nach § 40 SGB V.

Die Kliniken sind als gemischte Krankenanstalt nach § 30 der Gewerbeordnung konzessioniert. Damit ist die Beihilfefähigkeit für Privatpatienten gegeben.

Zudem bestehen mehrere Verträge zur Integrierten Versorgung nach § 140 SGB V mit verschiedenen Krankenhäusern und Leistungsträgern. Genauere Informationen sind bei den jeweiligen Kliniken zu erfragen.

Für die Pflegeeinrichtung besteht ein Versorgungsvertrag für die vollstationäre Pflege/Kurzzeitpflege nach § 85 SGB XI und § 75 Abs. 3 SGB XII, sowie eine Vergütungsvereinbarung für pflegeversicherte Personen mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf gemäß § 87 b SGB XI.

Das Ambulante Therapiezentrum Hannover ist für die Durchführung der Erweiterten ambulanten Physiotherapie (EAP) seitens der Berufsgenossenschaften und privaten Krankenversicherungen sowie für die Abgabe ambulanter Heilmittel nach § 124 SGB V zugelassen.

Abb. Karte